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SolarTaxi - Mit der Kraft der Sonne um die Welt
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10 Jahre später - Helmut Lachenmann und Wolfgang Rihm im Gespräch66 Seasons
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Adire - Indigo Textiles amongst the YorubaAdire - Indigo Textilien bei den YorubaAids Aufklärungs Spot KurzfassungAKINI Trinidad Karneval Moko Jumbies Soca Calypso TobagoAlexander / AleksandrsAlte Reklame - Die schönsten Emailschilder und WerbefigurenAltenheimAmphitryon (Trailer)Andeer ist andersAndreas Scholl - ContratenorANOTHER GLORIOUS DAY/ TrailerAntonia lässt sich Ohrlöcher schiessenASIA MINOR OVER AGAINATEMZUGATHENEAuf der Suche nach noch nie gehörten KlängenAus der Zeit
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Bad Bill - The Gathering Bahn unterm HammerBallspielBANQUET OF THE DEAD (The)Berlin Kulturforum Time Fades video installation by Philipp GeistBIRTHDAY PARTYBlutsfreundschaftBorn To FlyBRINA BACKTBucharest Fleeting Figures video installation by Philipp GeistBörsenbahn gestoppt?
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CAPE TALENT / CAPE TALKChildren of Their Own Land / Savas zemes bērniCinderellas Schuhe (Trailer)COOBER PEDY: WHITE MAN IN THE HOLECrayfish (UA) (Trailer)cube Pusher
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D.S. Baldajev - Zeichner des GULagDas blaue Gold im Garten EdenDas kann's noch nicht gewesen sein...Das klingende Sonntagsrätsel - von Hans Rosenthal zu Christian BienertDas rote SchafDas Tabu der FreiheitDas Vermächtnis des Jens KlipperDAVID GEGEN GOLIATHDavid Lynchs Dumbland / Does That Hurt You?Deckname DennisDein Kuss von göttlicher NaturDer A-380Der Agrar RebellDer Ballon-Marathon - [ 1 ]Der Ballon-Marathon - [ 2 ]DER BOXPRINZDer eiserne BulldogDer Heinz vom FilmDER JUNGE DER VOM HIMMEL FIELDer Mesner und die DreigroschenoperDer StörenfriedDer Tod des Pero RadakovicDER TOD IST EIN WUNDERBARES ERLEBNISDeutscher VerkehrDie Auschwitz-Dialoge (Polen/Deutschland)DIE ENDLOSE QUELLE: SOLARENERGIEDie KandidatinDIE KARAWANE DER TUWINERDie Kinder des Cirque BouffonDie Kunst der Fuge Die Kunst der Verführung - Das Akkordeon von Teodoro AnzellottiDie Leiden des jungen Werthers (Trailer)Die Mondverschwörung (Trailer)DIE NEUE POWER - Erneuerbare Energien in EuropaDie PARTEI mit Martin SonnebornDie PassionDIE STUNDENEICHEDIE WASSERMEISTERDie Zeit in meinen AugenDiktatoren in GundelfingenDomenicaDorfpunks - Schauspielhaus Hamburg DeutschlandDu bist mein AfrikaDunkelblau Remix 02
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EARTHQUAKEEINE REISE NACH CUBAEINE TUWINISCHE REISEELENA FROLOWAErna Weißenborn - Eine Frau schreibt ihren WegEu cand vreau sa fluier, fluiereXtaze - das eXperiment mit dem Glück
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Familie Jordi Savall & FreundeFazil Say - Alla TurcaFIGHTING THE FIRESFilm About Films / Filma par filmāmFinn & TomFräulein Stinnes: Mit dem Auto um die Welt 1927-29Frank Ned & Busy LizzieFrau ohne SchleierFreiheit in die WeltFräulein Stinnes fährt um die Welt (Trailer, Zusammenschnitt des Originalfilms „Im Auto durch zwei Welten“, 1931)
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GALERAGEDANKEN WIE ZÜNDSTOFFGERMAN SOLDIERS IN ATHENS (8mm mute)Gewürzpredigt für Pfeffersäcke, Performance von Lili Fischer in St. Petri zu LübeckGIFTIG, ÄTZEND, EXPLOSIV!GOD IS NO SOPRANOGrüne Türen in HetzeldorfGREEN LINESGuédelon - Sie bauen eine BurgGünter Wallraff - Ganz Unten
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Haider Lebt - 1 April 2021Hamlet - This Is Your FamilyHauptsache gemütlich - Deutsche WohnzimmerHeimatkunde - Eine Expedition in die Zone mit Martin SonnebornHeimliche BlickeHERCULES, ACHELOOS AND MY GRANNYHere We ComeHEUTE MINISTER, MORGEN BANKIERHinter diesen MauernHipHop-A Tale From The HoodHITLERS OstwallHOUSE OF CAIN (The)Hubert Burda - Zwischen Rebellion und PflichtHUNGERSTREIK IN DUISBURGHÖLLE IM BERG
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''IM GRUNDE BIN ICH EIN AUS LAUTER ZWEIFELN BESTEHENDER GLÄUBIGER MENSCH''Ich bin kein wildes Mädchen mehrIch muss dir was sagenIhn gibt's nur einmal - Artur BraunerINS HERZ DER ZUKUNFTIt's up 2 u - propagentary zur Globalisierung
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* Jordi Savall - Die Stimmen der Gambe *James Krüss oder Die Suche nach den glücklichen InselnJohn Heartfield Fotomonteur
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Kabale und LiebeKalinovski SquareKARIN WIECKHORST, FOTOGRAFIN AUS LEIPZIGKEHRAUS, wiederKEHREIN, KEHRAUSKlaus Groth - Ein DichterlebenKomponisten unter dem Götterbaum - Art-Music in Ghanakonzerthaus live, ''Orpheus und Eurydike'', Teil 1 [Trailer]
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Lawine - Leben und Sterben des Werner KoenigLife can be so niceLIGURIA LOVESTORYLOG BOOKS: GEORGE SEFERISLux et Umbra
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''Myschink'' / andi teichmann music video by Philipp GeistMünchner FreiheitMein Herz zerreisstMein Kino für die OhrenMein Tod ist nicht dein TodMein Traum, meine Liebe, meine HoffnungMenschen Träume Taten - TrailerMentirasMister & Missis.SippiMorgenstimmungMs. Senior SweetheartMusik für 1000 FingerMusterdorf mein MusterdorfMY CRETAN LEMON TREE
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Nachlese mit Vilém und Edith Flusser, Teil 1Nachlese mit Vilém und Edith Flusser, Teil 2Nierenleiden, chronisch // Beatrix Hartmann: Hart im Nehmen.
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* Plötzlich ein neues Klangerlebnis *PAINTING (The)Pater nosterPATRISPhoto: Inta Ruka. Portraits of People at Home / Foto: Inta Ruka. Cilvēku portreti savās mājās
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rauten traurigRESURFACERussenbus
S
''seeblick'' #1''seeblick'' #2Sammeln, ErinnernSauna TangoSchwungrädersmall fishSounds of the Seas - A science detective story.Spielzeug Zauber - Kleine WeltenStärker als die AngstStark ohne Gewalt
T
TaubblindThe Book of LeninsThe BoxThe CrossroadTHE DEADBROTHERS - Death is not the endthe happy tale of the missed auditionThe Keys To ParadiseThe Life and Other Building YardsThe Queen's Courtyard (English Subtitles)THE ROAD TO NODTintenherz (Trailer)Tote ErnteTrakehnen wieder deutsch?Trickfilm-Fieber - Der Zeichentrick-Pionier Gerhard FieberTRIUMPH OVER TIMETRUPPENSPIELERTräume von Freiheit und GleichheitTschernobyl
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Uma TrailerUP & DANCING
V
Vergessen Sie'sVier helle KöpfeVIER WÄNDE ( Trailer)VOODOO RHYTHM - The Gospel of primitive Rock `n´ Roll
W
Wachsam Tag und NachtWas ist Improvisation?Wasser unterm HammerWasserkrieg in SpanienWelche Farbe hat das Nichts?Wenn die Zahnräder Menschen sind - György Ligeti´s KlavierkonzertWenn Engel singen: Das Hilliard EnsembleWHAT TIME IS IT?Wild, Wild BeachWolfgang Graf Berghe von TripsWollis PARADIES Trailer zum Film
X
Xavier de Maistre - Récital de Harpe
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Yaptik-HasseYou`re Sexy When You`re Sad / Man pat?k ka meitene skumst
Z
ZeitRaum - 1. Film Kurzfassung (short)ZENSUR, GEFÄNGNIS, FOLTERZOWNIR - RADICAL MANZUG UM ZUG - Budapest 1944Zwielicht
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filmkultur

In einer Kooperation mit dem Projekt ONLINEFILM bieten wir den Mitgliedern der Kulturserver-Netzwerke die Möglichkeit Filme und Clips zu präsentieren. Eine Auswahl zeigen wir in der Videothek des Kulturportals. Alle Filme eines Kulturschaffenden kann man auf seiner Webvistenkarte sehen. Schreiben Sie an redaktion@kulturserver.de um weitere Informationen zu erhalten, wenn Sie Ihre Filme auch hier anbieten möchten.

 

Mein Herz zerreisst
Regie: Herdolor Lorenz 
"Mein Herz zerreißt“, das ist die Empfindung des bosnischen Flüchtlings Dzemal Alic am Ende seines siebenjährigen Aufenthalts in Deutschland. Seit 1992 wartete er Tag für Tag nur darauf, in seine serbisch besetzte Heimatstadt zurückzukehren und wurde verschoben von einem Hamburger Flüchtlingslager in ein anderes. In Bosnien erfährt er dann, daß er dort als Flüchtling im eigenen Land nicht willkommen ist. Die bosnisch-kroatische Ärztin Milka Prodanovic dagegen möchte überhaupt nie wieder nach Bosnien. Ihr Mann Predrag ist Serbe. Für sich und ihre zwei Töchter sieht sie im vom Nationalismus zerfressenen und aufgeteilten Bosnien keinen Platz. Milka setzt alles daran , sich in Deutschland zu integrieren. Eindringlich erleben wir ihre Wahrnehmungen und Erfahrungen im Schweriner Alltag, an ihrer Arbeitsstelle, beim Verlust der Arbeitrsstelle und später in ihrer Identitätskrise: Die vormals „starke Frau, die alles im Griff hatte“, kommt sich jetzt als „ein hilfloses Kind“ vor. „Deutschland ist nur für Deutsche, das ist kein Land in dem du eine Heimat finden kannst.“, sagt sie nach 5 Jahren Flüchtlingsdasein in Schwerin. Ihr Mann Predrag und die Kinder kommen zur selben Zeit zur gegenteiligen Auffassung: Für sie ist Scherin die neue Heimat. Doch die deutschen Behörden wollen die Prodanovics zurück nach Bosnien schicken. Über mehrere Jahre erleben wir mit den Prodanovics und Dzemal Alic mit, wie, wo und ob sie eine neue Heimat finden. http://www.kernfilm.de ______________________________________________________________________ Ein Koproduktion der Kern TV mit WDR und ARTE 2000
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DIE KARAWANE DER TUWINER
Regie: Wolfgang Luck, Robert T. Pütz 
Weil es - zu Stalins Zeiten - in den Weidegründen unterhalb des Altai-Gebirges immer wieder zu Stammeskriegen zwischen Kasachen und Tuwinern kam, wurde das nur ein paar tausend Menschen zählende kleine Turkvolk an die chinesische Grenze der Mongolei zwangsumgesiedelt. Galsan Tschinag, ein Nachkomme der tuwinischen Stammesführer, der in Leipzig Germanistik studieren konnte und nach dem Zusammenbruch der sozialistischen Staaten in der Bundesrepublik ein bekannter Schriftsteller wurde, bewegt einige hundert seiner seitdem in und um Ulan Bator nomadisierenden Stammesgenossen dazu, zurück "ins Land ihrer Väter" zu gehen. Unser Team begleitet diese größte Karawane, die die Mongolei seit den Zeiten Dschingis Khans sah, drei Monate lang auf ihrem 2000 Kilometer weiten Weg zurück ins Altai-Gebirge. Neben dem großen ARTE-Dokumentarfilm entstanden in diesem Mongolei-Projekt die WDR-Reportage "Auf den Spuren von Dschingis Khan", die den Autoren den Axel-Cäsar-Springer-Preis für Nachwuchsjournalisten brachte, dazu ein Porträt von Galsan Tschinag und zwei Schulfernseh-Sendungen über das Umweltbewußtsein der Nomaden - "Vater Himmel, Mutter Erde" - und über die großartige Landschaft - "Willkommen in der Mongolei" -, die auf den entsprechenden Seiten angeboten werden.
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cube Pusher
Regie: Pixelbirds 
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Vergessen Sie's
Regie: C. Cay Wesnigk 
Der diesige Hamburger Novembertag ist nicht Nowaks Tag. Der Hamburger Taxifahrer glaubt, gesehen zu haben wie eine Leiche aus "dem Viertel" in einer Mülltonne abtransportiert wird. Dabei wollte er doch nur den Teddy seines Sohnes zurückbringen den der beim Wochenend Besuch beim Scheidungsvater vergessen hatte. Plötzlich sieht der Taxifahrer überall orangene Fahrzeuge und seine Frau glaubt auch noch, dass er den gemeinsamen Sohn enführt hat. Hat er nicht, also wo ist Timmy? Die Polizei will von dem alle dem nichts höhren "Vergessen Sie`s Herr Nowak! " Einer Eingebung folgend fährt Novak den Müllwagen zu der Müllverbrennungsanlage am Rande der Stadt hinterher und gelangt ins Innere der Anlage. Was er dort entdeckt ist nicht das was er erwartet hat....
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Dein Kuss von göttlicher Natur
Regie: Uli Aum& 
Wer war Perotinus magnus? Ob, wann und wo genau er gelebt hat, wissen wir nicht. Irgendwann um 1200 – und wahrscheinlich hatte er irgendwie etwas mit der gerade neu erbauten Kathedrale von Nôtre-Dame in Paris zu tun. Und wir wissen, dass er ein Revolutionär war, dass die Musik, die er komponierte, eine Größe und eine Schönheit hatte, die das Musizieren in Europa insgesamt auf neue Beine stellte. Mit Perotin beginnt die europäische Musikgeschichte. Seine vierstimmigen Vokalkompositionen haben die gleiche Bedeutung wie die mechanische Uhr, die etwa zur gleichen Zeit erfunden wurde – und die das Wesen europäischer Kultur seither entscheidend prägte. Dabei hängen beide Erfindungen – die der Uhr und der Vokalpolyphonie - auf das engste zusammen. Vielleicht hat Perotin mit seiner Musik einen neuen Zeitbegriff in die Welt gesetzt, der die mentale Grundlage war für die Idee, das mechanische Räderwerk als Instrument der Zeitmessung zu nutzen. Warum aber handeln die meisten Texte, die Perotin in seinen durchweg liturgischen Gesängen vertonte, nicht von Gott und der Welt, sondern immer wieder von Maria und ihrer jungfräulichen Empfängnis? Hat das eine mit dem anderen etwas Gemeinsames, die Zeitmaschine und der Mythos der Gottesmutter? Ganz abgesehen davon, dass Perotins Musik wegen ihrer Konzentration und überwältigenden Schönheit auch den heutigen Hörer (und bei weitem nicht nur den musikalisch ausgebildeten) in ihren Bann zu ziehen versteht, und uns mit dem Hilliard-Ensemble das zur Zeit berühmteste und kompetenteste Ensemble für diese Art von Musik zur Verfügung stand, versucht dieser Film mit den technischen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts, einer zeitgenössischen Filmsprache, einen Teil der Wirkung zu rekonstruieren, den diese Musik auf die Hörer des 12. und 13. Jahrhunderts ausgeübt haben muss. Keine leichte Aufgabe, ist doch der Mythos der jungfräulichen Empfängnis vor allem nur mehr als eine Ausgeburt sexuell überspannter Männerhirne in Erinnerung geblieben. Aber dadurch erklärt sich nicht seine Faszination für das gesamte Mittelalter. In unserem Film bedienen wir uns vor allem zweier Mittel: Der Kirchenraum, in welchem die Hilliards Perotins Musik interpretieren, wird im Verlauf des Films mehr und mehr mit einer aufwendigen Choreographie aus Licht ausgestaltet, an den Wänden und Kuppeln entstehen animierte Fresken, Kathedralen aus Licht im Raumkörper der Kirche, deren Bildinhalte und Farbigkeit mit den Texten und Klängen der Perotinschen Lieder in engem Zusammenhang stehen. Das Thema des Lichtes als Trägersubstanz des göttlichen Geistes ist in der Architektur der gotischen Sakralbauten grundsätzlich formprägend, wird von uns also nur weiter ausgesponnnen und dem heutigen Zuschauer hierdurch nachvollziehbar. Zweites Thema ist der Tanz, eine von ekstatischen mittelalterlichen Marien- resp. Derwischtänzen inspirierte Choreographie von Johann Kresnik, der Tanz zweier Frauen, einer schwarzen und einer weißen Maria, die es sich in den Kopf gesetzt haben, den Heiligen Geist zu verführen, eine Liebesgeschichte zu entfachen zwischen Himmel und Erde. Beide Geschichten, die Kathedrale aus Licht und die Inszenierung des Tanzes werden am Ende des Films zusammengeführt, der Tanz wird projiziert an die Decken und Wände der Kirche, ihr Raum verwandelt in einen tanzenden Körper aus Licht. Wenn man bedenkt, dass jede Kirche einen menschlichen Körper symbolisiert, den Körper Christi und den Körper der Frau, die ihn geboren hat, dann unterstreicht auch diese Passage des Films nur einen Aspekt des Mythos, der in der Architektur der Kirchenbauten bereits Stein geworden ist. Und die Musik ist nur ein Teil dieser gesamten Inszenierung. Der Film „Dein Kuss von göttlicher Natur“ von Uli Aumüller umkreist das Phänomen Perotin: Einerseits eine in cineastischen Bildern schwelgende Inszenierung seiner Musik, interpretiert vom Hilliard-Ensemble, anderereits eine leidenschaftlich debattierende Runde von vier Experten. In Rede und Gegenrede versuchen sie die verschiedensten Aspekte unseres bruchstückhaften Wissens über das Mittelalter und Perotin zusammen zu setzen. Eine Art Puzzlespiel und zugleich ein Labyrinth an authentischen Schauplätzen (v.a. Dom zu Schleswig, St. Petri-Kirche in Lübeck). Und zum Dritten erleben wir Johann Kresnik, wie er die jungfräuliche Empfängnis als choreographisches Theater darzustellen versucht, mit und zur Musik des Perotinus magnus. Bis zum abschließenden Höhepunkt des Films werden alle drei Erzählstränge (wie die 7 mittelalterlichen Künste und Wissenschaften) miteinander verwoben, sich gegenseitig beleuchtend und erhellend. Und es stellt sich heraus, wie überraschend modern das Mittelalter insgesamt, wie zeitgenössisch Perotin insbesondere war. Unser ZEITgenosse Perotin also.
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Die Mondverschwörung (Trailer)
Regie: Thomas Frickel 
As the chief reporter for DDC TV, Dennis R. D. Mascarenas has gotten himself into some pretty sticky situations in the past. But his latest assignment threatens to push him over the edge. While investigating the Germans’ relationship to the moon, he inadvertently stumbles into a maelstrom of mind-boggling paradigms, which in an absurd way bring Germany’s dark past back to life. Beginning with harmless lunar-obsessed New Agers, his travels take him deeper and deeper into a bewildering thicket of eccentric viewpoints, ridiculous chains of evidence, and peculiar conclusions. Nothing is so grotesque that it cannot be surpassed. Everything is unbelievable, strange and disturbing all at the same time. Yet THE MOON CONSPIRACY is more than a mere freak show populated by crackpots and sectarians. The film sheds light on a nearly impenetrable universe which exists parallel to our own, and which is brimming with conspiracy theories, steadfast anti-semitism, Nazi occultism, and crude threat scenarios. A new insiders’ tip for fans of cockeyed (documentary) films eager for a surprise or two and for everyone who enjoys poking fun at Germany.
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KEHREIN, KEHRAUS
Regie: Gerd Kroske 
Gabi, Stefan und Henry arbeiteten in Leipzig als Straßenkehrer. Darüber habe ich im Winter 1989/90, den Film „Kehraus“ gedreht. Im Herbst 1996: der damaligen Stützpunkt der Stadtreinigung existiert jetzt nur noch als Ruine. Gabi, Henry und Stefan fegen nicht mehr in den Straßen. In der Stadt hallen die Geräusche von Preßlufthämmern. „LEIPZIG KOMMT“ verspricht die Werbung- oder kommt alles ganz anders ? Ihr Alltag jetzt : fragil. Pendelnd zwischen Sozialamt, Kneipe und Wohnung. Immer bleibt ein Rest, etwas, was nicht aufgehen kann...
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Die Kunst der Verführung - Das Akkordeon von Teodoro Anzellotti
Regie: Uli Aum& 
Die Kunst der Verführung Das Akkordeon des Teodoro Anzellotti Film von Uli Aumüller 45 Minuten Film nur über ein Akkordeon, ist das nicht ein bisschen langweilig? Nein, wir haben knapp 2 Wochen an diesem Film gedreht, und wir haben jeden Tag etwas neues entdeckt. Von Langweile keine Spur. Was zum einem an dem Instrument selber liegt, seinem unglaublichen Klangreichtum, seiner Aura, seinem Atem. Wir haben uns so ein Akkordeon komplett auseinander bauen lassen, welche verschachtelte komplexe Mechanik da drinnen die Töne hervorruft, die alle Leute Lügen straft, die im Akkordeon „nur“ ein Volksinstrument sehen. Zum anderen liegt das natürlich an dem Akkordeonisten: Teodoro Anzellotti ist einfach zur Zeit weltweit der beste, virtuoseste, avancierteste Akkordeonspieler, den es gibt. Und noch immer nicht mit sich zufrieden. Er hat mit der Bandbreite seines Könnens und seines Ehrgeizes, muss man sagen, das Akkordeon aus dem Mief der Vereine und der Ecke des Tangos herausgeholt, und es zu dem gemacht, was es heute ist: ein ausgereiftes, hochflexibles und sensibles Solokonzertinstrument für vor allem zeitgenössische Musik, für das in letzter Zeit aus diesem Grund bei weitem mehr neue Literatur komponiert wurde als für jedes andere Instrument. Von daher war es längst überfällig, einen Film darüber zu machen: Über Anzellotti und über sein Akkordeon. Und warum habt ihr den Film in Italien gedreht? Anzellotti lebt doch in der Nähe von Freiburg! Ganz einfach, zum einen ist Anzellotti gebürtiger Italiener, kennt viele Leute dort, ist dort sozusagen unter Freunden, was dem Film eine sehr herzliche Atmosphäre gegeben hat. Es wird viel gelacht, es werden viele Scherze gemacht - und obwohl es während der Dreharbeiten fast die ganze Zeit geregnet hat, spürt man einfach dieses andere Licht, das Italien vor allen anderen Ländern auszeichnet. Zum anderen gibt es in Italien die schönsten Theatersäle der Welt, in denen auch die Konzerte stattfinden, die wir aufgezeichnet haben. Kein Photograph, kein Filmemacher würde freiwillig auf diese herrlichen Motive verzichten, in denen auch diese Musik aufblüht in einer Leichtigkeit, die sich weit entfernt von der strohtrocknen oder besser bierernsten Haltung, mit der in Deutschland gerade Neue Musik betrieben wird. Wir haben in Macerata gedreht, einer „Zwei-Drittel-Scala“ und Panicale in der Nähe von Perugia. Dort gibt es eine Miniscala für gerade mal 100 Zuschauer. Ich habe so etwas noch nie gesehen. Wir wollten einen Film - vielleicht ist das eine deutsche Eigenschaft - der von Anfang an bis zum Ende immer bei der Sache bleibt, der aber trotzdem einen gewissen Charme hat, so dass man immer wieder lachen kann, und sieht, dass die Leute dort auch über sich selbst lachen können. Und das, obwohl eigentlich das Thema des Films die zeitgenössische Musik für das Akkordeon ist, Piazzola, Globokar, Sciarrino, Berio und ein Satie ist auch dabei, also ernste heutige Musik, von der viele Leute behaupten, dass sie furchtbar klingt und außerdem könne man sie nicht verstehen. Man muss auch nicht alles verstehen, wenn man diese Musik hört. Das, was man verstehen muss, vermittelt der Film auf eine heitere, selbstverständliche Art und Weise. Dabei haben uns die Komponisten, die selbst zu den Dreharbeiten kamen, sehr viel geholfen, und natürlich Teodoro Anzellotti, der uns erzählt, wie er von früher Kindheit an eigentlich besessen ist von diesem Instrument. Wie gesagt, das sind auch so menschliche Konstellationen, die man nicht unbedingt planen kann, die passieren oder nicht passieren, deswegen heißt es ja: Dokumentarfilm. Und dieses Mal hatten wir einfach Glück gehabt, sind zur rechten Zeit den richtigen Menschen begegnet. Ich habe ja schon einige Filme gedreht, gerade im Bereich der zeitgenössischen Musik. Darum weiß ich wovon ich rede, wenn ich sage, soviel Glück wie diesmal haben wir noch nie gehabt. Und am Ende wird man feststellen, diese Musik klingt ja gar nicht furchtbar, es ist etwas ganz selbstverständliches, dass man solche Sachen für dieses Instrument komponiert, und es ist etwas ganz Wunderbares, dass uns mit diesem Instrument diese Welten eröffnet werden. Der Film heißt: Die Kunst der Verführung. Wie kam denn dieser Titel zustande? Eigentlich habe ich diese Frage schon beantwortet. Als ich Teodoro Anzellotti das erste mal begegnete, in einem Konzert in Berlin, war ich basserstaunt, wie nur ein Musiker auf der Bühne, ganz allein, diese riesigen Räume entfalten kann, die noch viel größer sind, als die Räume, die man mit den Augen sehen kann. Und das alles nur mit so einem relativ kleinen Instrument. Also eigentlich hat Teodoro Anzellotti mich verführt, hineinkriechen zu wollen in das Innerste des Instruments, dort, wo die Klänge entstehen, und in das Innere der Klänge hinein, in sie hineinlauschen zu wollen. Deswegen haben wir in diesem Film auch mit verschiedenen Räumen gespielt: größere Räume, die auf einmal auftauchen im Zusammenhang mit der Musik, die aus dem Nichts auftauchen und dann wieder verschwinden. Es geht um die Wahrnehmung anderer Zustände, wenn ich mich beim Zuhören von Musik ihr ganz hingebe. Das ist die Kunst von Teodoro Anzellotti, und das ist das Thema dieses Films. Und es ist meine Hommage an ihn, mein Hoffnung, diese Erfahrung einem größeren Publikum zu vermitteln.
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Menschen Träume Taten - Trailer
Regie: Andreas Stiglmayr 
www.menschen-träume-taten.de Auf der Suche nach einem zukunftsorientierten Gesellschaftsentwurf stieß der Filmemacher A. Stiglmayr 150km westlich von Berlin, in der Altmark, auf die vor 10 Jahren gegründete Modellsiedlung "Sieben Linden". 120 unterschiedliche Menschen, Lebensstile und Gruppen versuchen dort Lebensbereiche wie Arbeit, Freizeit, Kommunikation, Heilung, Bildung, Ökonomie, Ökologie und Kultur miteinander zu verbinden. Einfühlsam aber nicht beschönigend, erzählt der Film anhand des Alltags und der Gedanken zweier Mitbegründer des Dorfes von den Herausforderungen des Gemeinschaftslebens mit seinen persönlichen, ethischen und ökologischen Ansprüchen, sowie von Zwiespälten, Erfolgen, Verirrungen und den täglichen Begegnungen von Menschen, die einen anderen als den üblichen Weg gehen. Nach dem bundesweit erfolgreichen Kinofilm "Der bayerische Rebell" über den eigenwilligen Liedermacher Hans Söllner, stellt Stiglmayr nun ein Projekt vor, in dem die Sehnsüchte einzelner Menschen praktikable, nachhaltige Lösungen für ein gelungenes Lebensmodell hervorbringen. MITMACHEN!!! Ab Anfang Januar 2009 machen wir uns auf die Reise durch die Lande. Auf unserer Tour laden wir alle Initiativen und Gruppen ein, sich bei uns zu melden, wenn sie die Aufführung des Filmes und das Rahmenprogramm als Plattform rund um die Themen: anders Leben, andere Werte, Ökologie, Nachhaltigkeit, Gemeinschaft, Eigeninitiative, Soziales/Zwischenmenschliches, für sich nutzen wollen. Wir werden sie bei der Organisation und der Pressearbeit unterstützen und auch der Regisseur freut sich über Einladungen zu den Veranstaltungen. Denn unsere Tour will mehr als nur den Film in die Kinos bringen. Über das Filmerlebnis hinaus soll es in jeder Stadt ein regionales Rahmenprogramm geben. Der Kinobesucher soll die Möglichkeit bekommen sich selbst ein zu bringen, mit zu diskutieren, lokale Ideen, Gruppen, Projekte und vor allem Gleichgesinnte kennen zu lernen. Flyer: www.menschen-träume-taten.de/uploads/media/Flyer.pdf
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Here We Come
Regie: Nico Raschick 
They called themselves Hahny’s Break Crew, Dynamics, Big City Breakers, Stretch Breakers (by mistake, because nobody knew how to spell “scratch”), DownTown Lyrics, or Ronny’s Break System: break-dancers in the former GDR. A single body-wave – seen in the early 80’s in a program presented by West-German public broadcaster ZDF – became an entire movement. Teenagers started to perform out on the streets, wearing self-made Puma track-suits, painted fake Adidas trainers, and created their ‘home-made’ music. HERE WE COME presents a whole range of archive material worth seeing, structured by the memories of protagonists and enriched by some animated scenes. A film like a loop: elegant and fast. It is also rare to see such likable protagonists, who remained true to themselves and are obviously having a lot of fun during filming. Listen, all of you Knoopists’ and dedicated ‘history processors’: this is how to tell GDR!
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